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Gotthold Ephraim Lessing
MINNA VON BARNHELM
Ein Schauspiel in fünf Akten

Berlin nach dem Ende des siebenjährigen Krieges. Wegen eines gegen ihn anhängigen Ermittlungsverfahrens darf der verabschiedete Major von Tellheim die Stadt nicht verlassen. Zufällig nimmt seine ihn suchende Verlobte Minna von Barnhelm im gleichen Gasthof wie Tellheim Quartier. Der Major, der sich unter den gegebenen Umständen für keine “gute Partie” mehr hält, ist entschlossen, das Verlöbnis zu lösen. Mit weiblicher Raffinesse gelingt es Minna, seine Absicht zu vereiteln. Als sich die gegen Tellheim erhobenen Vorwürfe als falsch erweisen, stünde einem Happy-End nichts mehr im Weg, doch nun ist es Minna, die den Major zurückweist…

ZUR INSZENIERUNG:

“Was haben Sie denn gegen das Lachen?”, fragt Minna, um ihre Frage gleich darauf selbst zu beantworten: “Lieber Major, das Lachen erhält uns vernünftiger, als der Verdruss.” Dieser Intention Lessings folgt die temporeiche und komödiantische Aufführung. Acht Schauspieler agieren in fast doppelt so vielen Rollen. Darunter auch ein außerordentlich wandlungsfähiger Pudel, den es mit Sicherheit in noch keiner “Minna” gegeben hat. Die Inszenierung feiert vor allem den genialen Stückeschreiber Lessing, dem der Aufklärer und Humanist Lessing seine bis heute anhaltende Popularität verdankt.

Minna von Barnhelm

Minna von Barnhelm